++ Gemeinsame Erklärung der Polizeiinspektion Leer/Emden und der Staatsanwaltschaft Aurich: Aktueller Stand im Leeraner Entführungsfall ++

Leer/Aurich – Nach dem Ergebnis der bisherigen polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen kam es am Vormittag des 19.04.2016 im Landkreis Leer zu der Entführung eines Geschäftsmannes durch mehrere zunächst noch unbekannte Täter. Diese verbrachten den Geschädigten gewaltsam in eine Ferienwohnung in der Gemeinde Jemgum / OT Hatzum (Landkreis Leer). Sie forderten ein Lösegeld in Höhe von einer Million Euro.

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Deutscher Radiopreis 2016: Bewerbungsfrist endet am 31. Mai – Jury hat sich konstituiert

Wer die Chance wahren möchte, für einen der Deutschen Radiopreise 2016 nominiert zu werden, sollte sich beeilen: Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai. Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts, die die begehrten Auszeichnungen vergibt, hat sich bereits konstituiert. Mit Torsten Hennings und Nora Jakob werden zwei neue Mitglieder mitentscheiden, wer zu den Besten der Branche zählt; Jury-Vorsitzender bleibt Torsten Zarges. Für jede der elf Kategorien benennt die Jury drei Nominierte. Wer tatsächlich einen Preis bekommt, wird am 6. Oktober bekanntgegeben. Dann werden prominente Laudatorinnen und Laudatoren die Auszeichnungen bei der festlichen Gala zur Verleihung des Deutschen Radiopreises in Hamburg übergeben. Dabei erwartet die Gäste außerdem ein hochkarätiges Musikprogramm. Radio, Fernsehen und Internet übertragen die Gala bundesweit. Continue reading Deutscher Radiopreis 2016: Bewerbungsfrist endet am 31. Mai – Jury hat sich konstituiert

HD Fernsehen über Antenne: DVB-T2 HD startet im Mai erste Stufe zur Fußball-EM

Digitales Antennenfernsehen in HD-Qualität? In einigen Ballungsgebieten im NDR Sendegebiet ist das bereits ab 31. Mai möglich – denn dann startet die erste Stufe von DVB-T2 HD in den Regionen Kiel, Lübeck, Hamburg, Rostock, Schwerin, Hannover, Braunschweig, Bremen und Bremerhaven. Bisher konnte über Dach-, Außen- oder Zimmerantenne nicht in HD-Qualität ferngesehen werden. Mit der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD wird nun der Empfang des digitalen Antennenfernsehens in HD-Qualität ermöglicht. Zusätzlich zum bestehenden DVB-T-Angebot werden ab 31. Mai vom Plattformbetreiber “Media Broadcast” folgende Programme in HD-Qualität ausgestrahlt: Das Erste HD, RTL HD, ProSieben HD, SAT.1 HD, VOX HD und ZDF HD. So können die Zuschauer dann auch die Spiele der kommenden UEFA Fußball-Europameisterschaft in HD-Qualität genießen. Der Empfang der öffentlich-rechtlichen Programme ist kostenlos, die Ausstrahlung der privaten Programme erfolgt verschlüsselt. Für den Empfang von DVB-T2 HD wird ein entsprechendes Empfangsgerät benötigt. Dies kann entweder ein Flachbildfernseher der neuesten Generation mit integriertem DVB-T2 HD-Empfangsmodul oder eine Set-Top-Box sein. Es ist beim Kauf darauf zu achten, dass das Empfangsgerät den HEVC/H.265 Codec unterstützt. Geräte mit dem grünen “DVB-T2 HD Logo” sind für den Empfang geeignet. Nutzer von Satelliten- oder Kabelfernsehen sind von der Umstellung nicht betroffen und auch DVB-T kann wie gewohnt weiterhin empfangen werden. Die großflächige Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD beginnt im ersten Quartal 2017. In den Ballungsgebieten der ersten Stufe und weiteren Regionen werden dann rund 40 Programme, überwiegend in Full HD (1080p50) angeboten. Ab dann wird in diesen Regionen noch für neun Monate ein DVB-T-Basis-Angebot (Simulcast) mit den Programmen Das Erste, ZDF und NDR Fernsehen verfügbar sein. Mit der Umstellung auf DVB-T2 HD wird in vielen Gebieten der Empfang mit einer kleinen Stabantenne auch im Freien möglich sein, so dass selbst im Garten, Park oder auf der Terrasse in HD-Qualität ferngesehen werden kann. Informationen zur individuellen Empfangsmöglichkeit und DVB-T2-HD Versorgungskarten erhalten die Zuschauer unter ndr.de/dvbt2hd. Darüber hinaus bietet der NDR eine kostenlose technische Hotline (08000 63 70 99). 23. Mai 2016 NDR Presse und Information

Mühle in Idafehn erhält Förderung aus EU-Programm „LEADER“

43.000 Euro: Mühlengalerie soll mit Fördermitteln erneuert werden In diesem Jahr feiert die Mühle in Idafehn ihren 125. Geburtstag. Pünktlich zu diesem besonderen Jubiläum soll die Mühlengalerie grundlegend erneuert werden. Diese ist seit einigen Jahren von massiven Pilzbefall betroffen, der sich nicht entfernen lässt und nun die gesamte Tragfähigkeit der Konstruktion bedroht. Daher soll die vorhandene Galerie vollständig abgebaut und durch eine neue ersetzt werden. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 86.000 Euro. Die Arbeiten sollen im Juni beginnen und Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Das Vorhaben wird durch die Gemeinde Ostrhauderfehn realisiert und zu großen Teilen finanziert. Ebenfalls an der Finanzierung beteiligt sind die Sparkassen- Kulturstiftung LeerWittmund und die LEADER-Region Fehngebiet. Letztere bringt EU-Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums in die Finanzierung ein. Am vergangenen Freitag besichtigten Vertreter der Gemeinde Ostrhauderfehn, des Amtes für Regionale Landesentwicklung in Aurich und des Regionalmanagements Fehngebiet die Mühle in Idafehn, um sich ein Gesamtbild von den bevorstehenden Arbeiten an der Galerie zu machen. Bei dieser Gelegenheit überreichte Thomas Otto vom Amt für Regionale Landesentwicklung Aurich die offizielle Bewilligung der Leader-Mittel in Höhe von 43.000 Euro an Bürgermeister Günter Harders. „Das Fehngebiet verfügt über insgesamt 2,4 Millionen Euro an EU-Fördermitteln, die bis 2020 für die Umsetzung von Projekten zu nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums eingesetzt werden sollen. Die Mühle Idafehn ist eines der ersten Projekte, das im Fehngebiet in dieser Förderperiode aus dem LEADER- Programm den Zuschlag erhält. Weitere gute Projekte liegen dem Regionalmanagement bereits vor“, erklärt Regionalmanager Felix Käufler und ruft alle Fehntjerinnen und Fehntjer dazu auf, die Ideen zur Entwicklung der Region oder Fragen zur LEADER-Förderung haben, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Das Regionalmanagement ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse kontakt@fehngebiet.de sowie unter der Telefonnummer 0491/926-1708. Weitere Informationen zum LEADER-Prozess im Fehngebiet sind auf der Internetseite www.fehngebiet.de eingestellt. Hintergrund zur LEADER-Region Fehngebiet LEADER ist ein seit 1991 bestehendes Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raums. Sprachlich verbirgt sich hinter der Abkürzung LEADER das französische „Liaison entre actions de dévelopment de économie rurale“, deutsch die „Verbindung zwischen Aktivitäten zur Entwicklung der Wirtschaft auf dem Lande“. Ausgangsbasis bildet das Regionale Entwicklungskonzept. Dieses wird von der Lokalen Aktionsgruppe – einem Gremium aus verschiedenen regionalen Akteuren – erarbeitet und in der Umsetzung begleitet. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet über die Umsetzung von Projekten und wird dabei vom Regionalmanagement unterstützt. Das Fehngebiet ist seit 2001 LEADER-Region. Es umfasst die Samtgemeinden Hesel und Jümme sowie die Gemeinden Ostrhauderfehn, Rhauderfehn und Uplengen im Landkreis Leer, die Gemeinde Apen im Landkreis Ammerland, die Gemeinde Großefehn und die Stadt Wiesmoor sowie vier Ortsteile der Gemeinde Ihlow im Landkreis Aurich und die Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg. Unter dem Motto „Gemeinsam auf zu neuen Ufern – Zukunft aktiv gestalten“ stehen in der aktuellen EU-Förderperiode besonders die Themen regionale Wirtschaftsentwicklung, Demografischer Wandel, Klima- und Umweltschutz, Tourismus, Landwirtschaft, Innenentwicklung, Kulturlandschaft, Versorgung und Mobilität, Ehrenamt und Bildung im Vordergrund. Hintergrund zur Mühle in Idafehn Die Mühle in Idafehn wurde im Jahr 1891 mit einem Müllerhaus und einer Bäckerei durch den Landwirt Heinrich Lanwer aus Strücklingen als zweistöckiger Galerie-Holländer errichtet. Die Mühle ist mit zwei Mahlgängen und einem Peldegang ausgestattet und mit einer Höhe von fast 20 Metern ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Gemeinde Ostrhauderfehn. Während eines Orkans im Jahre 1972 wurde die Mühle beinahe vollständig zerstört und im Jahr 2001 durch die Gemeinde Ostrhauderfehn wieder aufgebaut. Hierbei wurden auch einige Teile der in Höltinghausen (Gemeinde Emstek, Landkreis Cloppenburg) abgebrochenen Budden-Mühle verwendet. Die Mühle in Idafehn ist öffentlich zugänglich und dient, einschließlich dem zweigeschossigen Anbau, als Informationszentrum und Versammlungsraum für die örtlichen Vereine und Gruppen. Der Möhlenkring Idafehn e. V. veranstaltet jeden Monat Backtage, bei dem das Backhaus der Mühle genutzt wird, um Brot traditionell herzustellen. Gleichzeitig findet an diesen Tagen immer eine Teestube statt, die vom örtlichen Hausfrauenverein betrieben wird. Für Besucher werden zudem wechselnde Ausstellungen angeboten: Aktuell kann im Packhaus eine heimatkundliche Fotoausstellung besichtigt werden. Die Ausstellung mit dem Titel „125 Jahre Mühle Idafehn – Als der Wind noch das Korn mahlte“ befasst sich mit der reichhaltigen Geschichte der Mühlen in Idafehn, Holterfehn und Rinzeldorf. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich in der Mühle standesamtlich trauen zu lassen. Weitere Informationen zur Mühle finden Sie auf idafehn.de/. Kontaktdaten: Landkreis Leer Bergmannstraße 37 D-26789 Leer

Öffentlichkeitsfahndung nach Auke Karl Falke

Ort: Niedersachsen-Moringen Zeit: 17.05.16, 12.45 Uhr

Die Polizei fahndet seit gestern nach dem wegen Mordes im Jahre 1998 verurteilten Straftäter, Auke Karl Falke, geb. 24.01.1977 in Bremervörde.

Herr Falke ist aktuell im Maßregelvollzugszentrum Niedersachsen (MRVZN) in Moringen untergebracht. Dort kehrte er gestern Mittag nicht von seinem unbegleiteten Ausgang zurück. Das MRVZN teilt mit, dass eine akute Gefährdung der öffentlichen Sicherheit (ausgehend von dem Gesuchten) nicht anzunehmen sei. Continue reading Öffentlichkeitsfahndung nach Auke Karl Falke

Neuer Transportsack für Grünabfälle

Insbesondere auf den Wertstoffhöfen haben die Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs beobachtet, wie Bürger ihre Grünabfälle in den unterschiedlichsten Säcken transportieren und dann in den Müll schmeißen.

Eine praktische Alternative möchte der Landkreis Leer ab sofort mit wieder verwendbaren 120 Liter großen Gewebesäcken bieten. Die Säcke sind 75 mal 125 Zentimeter groß und bestehen aus reißfestem Polypropylen-Gewebematerial. Sie werden zu einem Preis von einem Euro pro Stück und vier Euro für fünf Stück ausgegeben. Sie können auf allen Wertstoffhöfen und beim Abfallwirtschaftsbetrieb in der Friesenstraße in Leer erworben werden. Continue reading Neuer Transportsack für Grünabfälle

Kindergarten Collinghorst erneut „Haus der kleinen Forscher“

Der Kindergarten Collinghorst hat erneut die Zertifizierung von der Bundesstiftung „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Die Landkreis- Mitarbeiterinnen Nicole Rieken, Leiterin der Kinder- und Jugendförderung, und Veronika Greipl, Frühpädagogin, überreichten als lokaler Netzwerkpartner vor kurzem die Plakette. Nachdem 2013 die erste Zertifizierung als anerkanntes „Haus der kleinen Forscher“ anstand, bewarb sich die Kita dieses Jahr mit ihrer Arbeit am und mit dem Aquarium ein zweites Mal mit Erfolg bei Continue reading Kindergarten Collinghorst erneut „Haus der kleinen Forscher“

2.000 Kubikmeter Holzhäcksel in Brand

Einsatz der Norder Feuerwehr

Auf einem Betriebsgelände im Norder Gewerbe- und Dienstleistungspark Leegemoor ist es in der Nacht zu Montag zu einem Großbrand gekommen.

Gegen 23.45 Uhr meldete ein Anwohner einen brennenden Sträucherhaufen auf dem Hof eines Betriebes in der Böttcherstraße.

Die Leitstelle Ostfriesland ging anhand der aus dem Notruf gewonnen Informationen zunächst von einem kleineren Brand aus. Die daraufhin alarmierte Freiwillige Feuerwehr Norden rückte daher auch nur mit zwei Löschfahrzeugen aus. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort dann aber fest, dass der Haufen eine Fläche von zirka 15 mal 25 Metern hatte und so hoch wie ein Einfamilienhaus war. Continue reading 2.000 Kubikmeter Holzhäcksel in Brand

Bingumer Fall in “Plusminus – Das Wirtschaftsmagazin” (SWR)

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zwingt die Banken zum Handeln: Filialschließungen, Stellenabbau, Gebührenerhöhungen. Die Folgen tragen die Bankkunden. So bringt die Schließung ihrer örtlichen Bankfiliale für die 83-jährige Anneliese Henschke aus Bingum große Umstände mit sich. Das Wirtschaftsmagazin “Plusminus” begleitet die betagte Dame aus Leer Bingum, die kein Auto besitzt und nicht über Online-Banking verfügt, bei einem Bankbesuch. Statt weniger Minuten dauert dieser nun rund 1,5 Stunden. Auch auf zum Teil drastische Gebührenerhöhungen müssen sich viele Bankkunden einstellen. Nach “Plusminus”-Recherchen kosten zum Beispiel Überweisungen per Formular bei manchen Banken nun 1,50 Euro, die Preise für Kreditkarten stiegen um 15 Euro. Was noch alles auf die Bankkunden zukommt, zeigt “Plusminus – Das Wirtschaftsmagazin” am Mittwoch, 11. Mai 2016, 21.45 Uhr in Das Erste. Continue reading Bingumer Fall in “Plusminus – Das Wirtschaftsmagazin” (SWR)